Aktuelles

19. Juli 2021

Führungskräftewechsel mit professionellem CEO Onboarding

Steht bei Ihnen ein Führungskräftewechsel an? Dies kann unterschiedliche Gründe haben – sei es ein klassischer Generationswechsel, der Wechsel entlang einer Transformation oder ein Wechsel aus persönlichen Perspektivgründen, um nur einige zu nennen. Die Wahrnehmung der Führungskraft spielt in jener Situation eine signifikante Rolle. Ein professionelles Kommunikationsmanagement ist eine wertvolle Methode, die ersten 100 Tage sauber zu planen und die künftige Positionierungsstrategie zu entwickeln.

Bei einem Führungskräftewechsel im Top Management ist es wichtig, der Person eine Bühne für gezielte Themen zu bereiten und das persönliche Netzwerk auf- bzw. auszubauen. Unsere Expertise und die persönliche Betreuung gewährleistet professionelle Begleitung der kommunikativen (Neu-)Ausrichtung einer Führungskraft im Top Management.

Multiversum Programm für professionelles CEO Onboarding

Unser Unternehmen entwickelt ein passgenaues Kommunikationskonzept und unterstützt bei der Strategieentwicklung für einen nachhaltigen Aufbau externer erfolgskritischer Reputation mit Einbeziehung aller relvanten Stakeholdergruppen. Dies beinhaltet natürlich auch einen besonderen Augenmerk auf die Mitarbeiter des Unternehmens und demnach die Umsetzung einer internen Kommunikationsstrategie.

Das Multiversum Programm für profesionelles CEO Onboarding beinhaltet bei der strategischen (Neu-)Positionierung folgende Themen für den schnellen und nachhaltigen Aufbau von externer erfolgskritischer Reputation:

Die Erstellung eines detaillierten Plans für die ersten 100 Tage, die Fokussierung auf zwei sachliche Top Themen, eine fachgerechte Positionierung ausgewählter Top Themen (z.B. für Medienartikel, Interviews, Vorträge, Studien etc.), den Aufbau eines professionellen Stakeholder Engagement (z.B. mit politischen Entscheidern, Meinungsführern), die Befähigung Ziele klar zu definieren und durchzusetzen sowie die Förderung von sozialem Engagement.

Darüber hinaus helfen wir bei dem Aufbau/ der Anpassung sowie Umsetzung der internen Kommunikationsstrategie. Hierfür analysieren wir im ersten Schritt bestehende Kommunikationsformate/-kanäle. Im nächsten Schritt skizzieren wir eine passgenaue Konzeption zur internen Unternehmenskommunikation für den CEO als Sender. Außerdem können wir auf individuelle Bedarfe Ihres Unternehmens eingehen und beispielsweise eine App entwickeln, wie sie im Rahmen eines Change-Prozesses hilfreich sein kann.

Multiversum hat langjährige Erfahrung im Bereich Social Media und wir helfen Ihnen gern bei einer professionellen Kommunikation über die gängigen Plattformen und überführen die Ziele in KPIs. Bei der Content-Entwicklung unterstützen wir durch ein Training für die Redaktion sowie Kreation von relevanten Inhalten zu den Fokusthemen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr über das Multiversum Programm für professionelles CEO Onboarding erfahren möchten. Multiversum steht an Ihrer Seite!

Hackathon Multiversum

10. Mai 2021

Eine funktionierende Lösung in 48h: Hackathons

Wir alle streben nach der perfekten Balance zwischen Produktivität und Kreativität. Wir suchen nach neuen Methoden, um eben beides zur selben Zeit zur erreichen. Auch wenn Hackathons dabei keine neue Methode sind, erfahren sie aktuell ein enormes Revival. Aber wie nutzt man 48h am produktivsten ohne dabei die Kreativität zu verlieren? Wir haben den Selbsttest gewagt. Zwei Hackathons mit zwei verschiedenen Methoden und einem Ziel: eine technische Lösung in 2 Tagen – die Multiversum Hackathons.

Der Begriff Hackathon setzt sich aus den Wörtern „Hack“ und „Marathon“ zusammen, wobei sich „Hacking“ nicht auf den Angriff von Computersystemen bezieht, sondern viel mehr auf die Entwicklung einer lauffähigen Software in dieser Marathon-ähnlichen Umgebung. Im Büroalltag mangelt es häufig nicht an Ideen aber einfach an der Zeit, die vorhandenen Ideen umzusetzen und auszuprobieren. Mit den Multiversum Hackathons wollten wir kreative und innovative Lösungen entwickeln.

Freiheit und Agilität motivieren uns zum Streben nach mehr

Wenn man einen Hackathon plant, weiß man nicht, was passieren wird. Werden die Teilnehmer wirklich die ganze Nacht programmieren oder können wir uns noch nicht mal auf ein Thema einigen? Der Schlüssel ist, es einfach auszuprobieren und dem Team die Freiheit zu geben, auch scheitern zu dürfen. Im ersten Multiversum Hackathon war die Themenwahl komplett frei, die Teams haben direkt zwei sehr relevante Themen für unser Unternehmen gewählt. Der zweite Hackathon hatte ein ganz spezifisches Thema: „Nachhaltigkeit“.

Die Ergebnisse übertrafen in beiden Fällen die Erwartungen. Wir konnten nicht nur voneinander lernen, sondern haben für jedes Thema eine funktionierende Lösung entwickelt, die wir nun in unsere Beratungsarbeit einbeziehen. Dabei war es nicht immer leicht, genügend Raum für Kreativität zuzulassen, insbesondere als wir den zweiten Hackathon remote durchgeführt haben. Doch ein wesentlicher Faktor war die Freiheit für das Team, sich selbst zu organisieren und – dort wo es hilfreich war – mit agilen Methoden und Tools zu unterstützen.

Unser Ergebnis: code – ship – repeat!

Prozessdigitalisierung

26. Februar 2021

Prozessdigitalisierung zur Business-Entlastung

Für uns ist Prozessdigitalisierung kein Selbstzweck, sondern ein businesskritischer Erfolgsfaktor, um ressourcenschonend zu arbeiten. Es geht darum, bestehende Prozesse zu verstehen, zu optimieren und zu digitalisieren. Ebenso können bereits digitalisierte Abläufe durch Automatisierung weiter verbessert und damit mehr Zeit für wertstiftende Tätigkeiten geschaffen werden.

Unsere Erfahrungen in den Bereichen der Prozessoptimierung und der Einführung von individuellen Softwarelösungen ermöglichen Ihnen einen messbaren Erfolg innerhalb von kurzer Zeit. Aus diesem Grund nennen wir unsere Lösung auch gerne „Aspirin-Software“, denn wir lindern in kurzer Zeit einen erheblichen Schmerz, ohne dabei auf eine komplexe Software-Neueinführung zu setzen. Wir lösen Probleme, die bei einem natürlichen Unternehmenswachstum auftreten und eine Skalierung hemmen.

Optimierungs- & Digitalisierungspotenziale erkennen

Dies können beispielsweise aufwändige Prüfungsschritte, verschachtelte Freigaben oder ineffiziente Antragstellungen (häufig manuell und ohne durchdachte Digitalisierung) sein. Hierbei berücksichtigen wir die bestmögliche Abwägung aus einer kurzfristigen Verfügbarkeit (Time-to-Market), höchstmöglicher Individualisierung und einer kostengünstigen Lösung. Da sich ein Prozess nicht zwangsläufig durch eine Digitalisierung verbessert, steht für uns vorab eine Prozessreifegradanalyse.

Im Anschluss wird entschieden, wie weit der Prozess digitalisiert, automatisiert oder mit KI angereichert werden kann. Unsere Erfahrung zeigt, dass das höchste Optimierungspotenzial in Prozessen liegt, die über viele Jahre gewachsen sind, viele manuelle & repetitive Schritte beinhalten oder Systembrüche in Schnittstellen aufweisen.

Egal ob Optimierung von unausgereiften Prozessen oder Digitalisierung & Automatisierung manueller Prozesse - die anforderungsspezifische Zusammensetzung unseres bestehenden Toolsets bietet eine kosteneffiziente, schnelle und flexible Lösung im Vergleich zu komplexen Standardlösungen oder individuellen Entwicklungsprojekten.

Cloud License Management

27. November 2020

Lizenzmanagement in Zeiten der Cloud Services

Cloud Services wie „Software-„, „Platform-“ oder „Infrastructure as a Service“ (kurz SaaS, PaaS, IaaS) werden mittlerweile in nahezu jedem Unternehmen genutzt. Das Beziehen von Rechenleistung, Speicherplatz und Software über eine interne oder externe Cloud ist kosteneffizient und zukunftsorientiert. Bei der Auswahl der Anbieter sind insbesondere der Datenschutz und die Datensicherheit entscheidende Auswahlkriterien, jedoch muss die Cloud-Strategie auch mit dem Lizenzmanagement abgestimmt werden.

Dabei ist es wichtig, dass bei jedem Anbieter genau geprüft wird, welche Lizenzmodelle möglich sind und wie unnötige Doppelkosten für Lizenzen vermieden werden können, wenn diese im Unternehmen bereits vorhanden sind. Es stellen sich Fragen, inwieweit es möglich ist, eigene Lizenzen in die Cloud „mitzubringen“ oder ob es günstiger ist, Lizenzen über den Cloud-Anbieter zu mieten und ggf. bereits geschlossene Verträge zu kündigen.

Vereinbarung von Cloud Strategie & Lizenzmanagement ist wirtschaftliche Frage

Das Software-Asset-Management eines Unternehmens steht im Bereich des Cloud Computings vor neuen Herausforderungen. Während viele Bemühungen eines Unternehmens darauf fokussiert werden, dass IT- und Lizenzmanagement zentral verwaltet werden, werden Software-as-a-Service-Lösungen häufig von den Geschäftseinheiten selbst gekauft und verwaltet. Je größer das Unternehmen ist, umso schneller entwickelt sich hier eine Eigendynamik, die nur schwer zu erfassen ist. Es stellen sich beispielsweise Fragen darüber, wie die Instanzen in der Cloud vermessen werden können, um die Einhaltung der Lizenz-Compliance sicherzustellen.

Daher ist es essentiell, das Lizenzmanagement in die Cloud-Strategie mit einzubeziehen, denn obwohl zwar Einsparpotentiale (z.B. bei Infrastrukturkosten) möglich sind, kann gleichzeitig eine Kostenverschwendung bei nicht genutzten oder doppelt beschafften Lizenzen vorliegen.

Folgende Dinge sollten daher unbedingt sichergestellt werden:
• Lizenzmanagement in die Cloud Strategie und Prozesse einbeziehen
• Anbieter und Produktverträge eingehend prüfen
• Policy über die Softwarebeschaffung & -verwaltung in der Cloud formulieren

Wir unterstützen Sie bei der Optimierung Ihrer Cloud Strategie und helfen Ihnen bei der Implementierung der relevanten Prozesse. Für nähere Informationen sprechen Sie uns gerne an!

Software Coming Home

14. August 2020

Software is coming home

In Zeiten der digitalen Transformation ist Effizienz allein längst kein entscheidender Wettbewerbsvorteil mehr. Heute ist es das Ziel, die Kernkompetenz bestmöglich auf den digitalen Wandel auszurichten und innovativ zu bleiben. So haben immer mehr Unternehmen die Bestrebung, ihre Softwareentwicklung inhouse zu bündeln und selbst ein digitales Ökosystem aufzubauen.

Die Vorteile einer Inhouse-Entwicklung der Software sind vielfältig. Das geschlossene Ökosystem steigert die Entwicklungsgeschwindigkeit und ermöglicht flexibleres Handeln bei individuellen Anforderungen. Das Reduzieren der Schnittstellen hilft dabei, potentielle Fehlerquellen abzubauen, die Systeme sicherer zu gestalten und somit auch den Betriebsaufwand zu reduzieren. Nicht zuletzt ist eine eigene Software-Architektur auch eine strategische Entscheidung. Denn nur wer ein eigenes digitales Ökosystem aufbaut, kann seine Kunden langfristig binden.

Die Chancen der eigenen Softwareentwicklung erkennen

Die Inhouse-Softwareentwicklung stellt traditionelle Geschäftsmodelle vor große Herausforderungen, bietet aber auch zahlreiche Perspektiven für diejenigen, die den Spagat zum digitalen Ökosystem schaffen. Viele Unternehmen holen die Software-Entwicklung als Kernkompetenz zurück ins Unternehmen, um die Kundendaten sowie die Kanäle zum Endkunden zu behalten. Diese Bündelung der Softwareaktivitäten resultiert im weiteren Mitarbeiteraufbau und bringt die Software-Kompetenzen wieder ins Unternehmen zurück.

Als strategischer Partner unterstützen wir bei der Neuausrichtung von traditionellen Geschäftsmodellen, dem Insourcing von ehemals ausgelagerten Tätigkeiten, den Vertragsverhandlungen mit den Dienstleistern und stehen bei der agilen Entwicklung mit Rat und Tat für unsere Kunden zur Seite.

Künstliche Intelligenz

17. April 2020

Starke Lösungen mit schwacher KI

Der öffentliche Diskurs über künstliche Intelligenz wird von den potentiellen Auswirkungen des Einsatzes starker KI beherrscht. Hierbei werden zum Beispiel die Ersetzbarkeit des Menschen durch Maschinen und damit einhergehende Arbeitsplatzverluste thematisiert. Häufig rücken dabei aber die Potentiale sog. schwacher KI-Lösungen in den Hintergrund – dabei fallen alle derzeit existierenden KI-Lösungen in diese Kategorie.

Sie funktionieren auf einem weit oberflächlicheren Intelligenzlevel und sind auf die Erfüllung klar definierter Aufgaben ausgerichtet. Die geringe Wahrnehmung ihrer Potentiale zeigt sich auch in der Praxis der Industrieunternehmen in Deutschland. Laut Bitkom (2019) nutzen lediglich 12% intelligente Technologien. Dabei sind die Potentiale enorm und die Einsatzmöglichkeiten vielfältig.

Für den Einsatz von KI braucht es Vertrauen

Zunächst sollten die verschiedenen KI-Lösungen und Einsatzmöglichkeiten im Hinblick auf die eigenen Geschäftsprozesse evaluiert werden. In welchen Bereichen macht es Sinn, KI einzusetzen und ein Pilotprojekt zu starten? Welche Prozesse haben das größte Optimierungspotential? Wie hoch ist der jeweilige Investitionsbedarf und der ROI? Diese und andere Fragen sind wichtig bei der Entscheidung über den Einsatz von KI.

Sie kann beispielsweise im Bereich der Prozessoptimierung mit Robotics Process Automation (RPA), der Effizienzsteigerung in der Logistik mit optischen Sensoren, dem Kundenservice mithilfe von Chatbots oder in Entscheidungshilfen durch intelligente Datenanalyse eingesetzt werden. Der Einsatz selbst hängt in großem Maße von Vertrauen ab – Vertrauen der Mitarbeiter in die Führungskräfte und Vertrauen in die KI selbst.

Wir von Multiversum unterstützen Sie bei der Evaluierung der Einsatzmöglichkeiten von KI in Ihrem Unternehmen und begleiten Ihre Veränderungsprozesse. Kontaktieren Sie uns gern für nähere Informationen!

Mit der Cyber Security Gilde lässt sich eine ganzheitliche Lösung zum Datenschutz sicherstellen

20. Januar 2020

Mit der Cyber-Security-Gilde zur digitalen Sicherheit

Unser Bild einer wunderbaren digitalen Welt ist geprägt von den Vorstellungen, Wünschen und Ideen, welche durch IT-Technologien zukünftig Realität werden sollen.

Im Zuge dessen eröffnet die IT unermüdlich neue Möglichkeiten, über die Unternehmen weltumspannend Menschen erreichen und Produkte platzieren können. Genau diese IT öffnet jedoch Unternehmen auch für diejenigen, die Unternehmen elementare Schäden zufügen möchten. Im schlimmsten Fall bringt ein Cyber-Angriff die IT-Systeme einer Organisation zum kompletten Erliegen. Wie kann die Cyber-Security-Gilde hier helfen?

So schaffen Sie echte Sicherheit

Die Risiken sind unerwartet hoch, der Ruf nach Cyber Security laut. Absicherungen hingegen können nur partiell zugekauft werden, was für eine nachhaltige Lösung nicht ausreichend ist. Der oft beste Weg für eine Gesamtlösung liegt in der Implementierung einer Cyber-Security-Gilde. Richtig umgesetzt, entfaltet sie sich zu einem hocheffizienten Kompetenzpool im Kern Ihres Unternehmens und damit zu dem elementaren Tool, um eine Organisation gegen Cyber-Angriffe zu rüsten.

Die dafür prädestinierten Kollegen – nicht nur aus der IT-Abteilung – entwickeln sich hierbei in eigener Regie zu einem Gremium, dass Ihr Unternehmen an den entscheidenden Stellen gegen Angriffe sichern kann. Hacker haben dann kein „leichtes Spiel“ mehr.

Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie mehr über die Cyber Security Gilde erfahren möchten.

4. Juni 2021

Neue Partnerschaften bringen neue Impulse

Ein starkes Netzwerk sowie die Unterstützung von jungen Unternehmen und Start-Ups sind uns wichtige Anliegen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass beide Seiten von einer sinnvollen Zusammenarbeit profitieren können, wenn diese auf Augenhöhe abläuft. Der regelmäßige Austausch und die gegenseitige Unterstützung bei unterschiedlichen Aufgaben wirken inspirierend und erweitern den Horizont.

Was sind unsere Kriterien für eine optimale Partnerschaft? In erster Linie sollten Produkt und Unternehmen zu unserem Tätigkeitsfeld passen. Darüber hinaus ist für uns wichtig, dass die Werte beider Unternehmen miteinander vereinbart werden können. Sofern diese Grundlagen gegeben sind, stehen wir allen Formen von Kooperationen grundsätzlich immer offen gegenüber.

Unsere Partnerschaft mit MBRC the ocean

MBRC the ocean möchte die Plastikverschmutzung in den Ozeanen reduzieren. Dazu werden weltweit sogenannte Cleanups organisiert. Hierbei wird Plastikmüll gesammelt, anschließend recycelt und zu neuen Produkten weiterverarbeitet, die an Konsumenten dann verkauft werden können.

Damit die größtmögliche Wirkung erzielt wird, werden zudem lokale Gemeinden auch selbst zum Aufräumen ihrer Ozeane ausgebildet und ihnen somit durch das Aufräumen der Strände eine Einnahmequelle aufgezeigt. Zusätzlich gibt es Partnerschaften mit Ambassadors und es werden Schulungen angeboten, um relevantes Wissen im Umgang mit den Ozeanen zu verbreiten.

Nachhaltigkeit ist eines unserer wichtigsten Beratungsthemen und daher möchten wir mit unserer Reichweite und unserem Wissen ambitionierte Unternehmen wie MBRC the ocean unterstützen. Selbst wenn diese noch ganz am Anfang ihrer Tätigkeit stehen, unterstützen wir tatkräftig.

Künstliche Intelligenz

22. April 2021

Aktuelle Entwicklungen in der KI

Der Begriff der künstlichen Intelligenz (KI) teilt sich in schwache und starke KI auf. Starke KI existiert nach aktuellem wissenschaftlichem Konsens noch nicht. Wenn derzeit somit von KI die Rede ist, ist immer schwache KI gemeint. Schwache KI dient zur Lösung von konkreten Anwendungsproblemen und der Erfüllung klar definierter Aufgaben.

Dabei kann sie hervorragende kognitive Fähigkeiten und Lerngeschwindigkeiten erreichen, die die menschlichen Fähigkeiten sogar übersteigen können. Sie bleibt jedoch immer auf den für sie antrainierten mathematischen Lösungsweg festgelegter Problemstellungen fixiert.

Expertise durch Prozessberatung frühzeitig hinzuziehen

Die Potenziale der schwachen KI werden inzwischen in allen Bereichen und Branchen umfassend genutzt. Bei richtigem Einsatz bietet sie einen wesentlichen Mehrwert für Unternehmen, wie zahlreiche beeindruckende Beispiele zeigen:

Der Darvis Rapid Hygiene Check ermöglicht eine DSGVO-konforme Prüfung des richtigen Tragens von Schutzausrüstung und bietet so einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Hygienestandards (z.B. in Krankenhäusern).  Am Institut für Anthropomatik und Robotik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurde ein preisgekröntes System entwickelt, das Mediziner bei Operationen am Gehirn mit KI unterstützt und die Fehlerquote verringert. Bei einer schwäbischen Verpackungsfirma erkennt ein KI-basiertes Verfahren sofort Anomalien im Fertigungsprozess von Kunststoffteilen und führt so zu erheblichen Senkungen der Fehlerkosten.

Damit die Einführung von KI erfolgreich gelingen kann, müssen zahlreiche wichtige Fragestellungen im Vorfeld detailliert beantwortet werden – und zwar unbedingt bevor mit der Installation begonnen wird. Für ein erfolgreiches KI-Projekt wird daher weit mehr als nur Technologiewissen benötigt – die Einführung ist insbesondere ein Prozessthema! Da wir ein kompetenter Partner in den Bereichen Digitalisierung & Prozessoptimierung sind, können wir in der prozessualen Implementierung optimal helfen, denn wir bringen die hierfür notwendige Expertise aus beiden Themenfeldern zusammen.

EU Taxonomie

15. Januar 2021

Die EU-Taxonomie kommt: Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Unternehmen und Investoren tun sich bislang schwer damit, zu definieren, was Nachhaltigkeit eigentlich im Bezug auf Finanzprodukte genau bedeutet. Die EU geht diese Herausforderung jetzt mit der Einführung der EU-Taxonomie an. Mit der EU-Taxonomie führt sie ein Klassifizierungssystem ein, um zu bestimmen, welche wirtschaftlichen Aktivitäten nachhaltig sind. Damit werden auch Offenlegungspflichten für große Unternehmen von öffentlichem Interesse und Finanzmarktteilnehmer eingeführt.

Die EU-Taxonomie stellt einen wichtigen Wendepunkt in der unternehmerischen Nachhaltigkeit dar, indem sie eine größere Verantwortlichkeit und Transparenz der Unternehmen fördert und auch die Möglichkeit eröffnet, neuartige nachhaltige Finanzprodukte zu vertreiben.

Die Offenlegungspflichten bringen auch große Chancen mit sich 

Um nach EU-Taxonomie als nachhaltige wirtschaftliche Aktivität eingestuft zu werden, muss eine Aktivität:
– Substanziell zu mindestens einem der sechs Umweltziele beitragen (Reduzierung des Klimawandels, Anpassung an den Klimawandel, Wasserschutz, Einführung von Kreislaufwirtschaft, Vermeidung von Umweltverschmutzung, Schutz von Biodiversität).
– Anderen Umweltzielen keinen Schaden zufügen.
– Die Standards für den Schutz von Mitarbeitern und anderen Stakeholdern erfüllen.
– Die technischen Prüfkriterien erfüllen.

Große Unternehmen von öffentlichem Interesse müssen offenlegen, inwieweit ihre Aktivitäten ökologisch nachhaltig sind. Auch Finanzmarktteilnehmer, die Finanzprodukte anbieten und zu einem der sechs Umweltziele beitragen, müssen ebenfalls bestimmte Offenlegungen vornehmen. Die Taxonomie bietet jedoch eine große Chance. Jedes Unternehmen kann sich dafür entscheiden, die Taxonomie zu nutzen, um die eigenen wirtschaftlichen Aktivitäten als nachhaltig zu klassifizieren.

Da die Nachfrage nach nachhaltigen Investments derzeit das Angebot übersteigt, kann ein Unternehmen, das die Taxonomie offenlegt, seine Investitionsfähigkeit erhöhen und eine positive Reputation fördern. Ist Ihr Unternehmen auf die am 31. Dezember 2021 in Kraft tretenden Offenlegungspflichten vorbereitet? Sprechen Sie noch heute mit uns darüber, wie wir Sie bei der Offenlegung unterstützen können und wie wir Ihnen bei der Umstellung Ihrer Geschäftsaktivitäten auf ökologische Nachhaltigkeit helfen können. Nutzen Sie mit unserer Hilfe diese Chance für sich und Ihr Unternehmen!

Klimawandel

16. Oktober 2020

Bessere Klimabilanzen mit Scope 3 Emissionserfassung

Um langfristig die globale Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 gesenkt werden. Insbesondere Unternehmen werden dazu angehalten CO2 einzusparen, da sie erheblich zum Klimawandel beitragen.

Zur Erfassung und Berichtserstattung von Treibhausgasemissionen ist das GHG-Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ein gängiger Standard, nach dem alle direkten und indirekten Emissionen erfasst werden können. Scope 1 beschreibt alle direkten, selbst durch Verbrennung in eigenen Anlagen erzeugten Emissionen. Scope 2 umfasst alle Emissionen, die durch zugekaufte Elektrizität, Dampf, Wärme und Kälte entstehen. Scope 3 berücksichtigt alle indirekten Emissionen, die in der vor- sowie nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen.

Erfassung von indirekten Emissionen als größter Hebel in der Klimabilanz

Insbesondere das Erfassen der Scope 3-Emissionen bereitet Unternehmen Schwierigkeiten, da diese Emissionen nicht direkt im Unternehmen anfallen. Aber gerade in der nachgelagerten Wertschöpfungskette können Unternehmen Differenzierungseffekte und langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen, da hier erfahrungsgemäß die größten Hebel zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen liegen.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Emissionen zu erfassen und mit Hilfe von z.B. Business-Intelligence-Tools zu analysieren. Im nächsten Schritt werden Einsparungspotentiale erkannt und relevante Maßnahmen abgeleitet. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre ganz persönliche Klima-Strategie zu entwicklen, um damit die Aktivitäten Ihres Unternehmens langfristig CO2-neutral auszurichten.

Outsourcing

5. Juni 2020

Outsourcing – schnelle und flexible Anbindung von Dienstleistern

Outsourcing ist seit Jahren für Unternehmen eine gefragte Maßnahme zur Kostensenkung und effizienten Arbeitsteilung. In einer zunehmend unsicheren und volatilen Welt wird diese Maßnahme zukünftig noch wichtiger. Sie ermöglicht eine anpassungsfähige Organisationsstruktur, in welcher Dienstleister nach Bedarf schnell und flexibel gewechselt und angebunden werden können.

Trotzdem verlaufen heute zahlreiche Outsourcing-Projekte nicht nach Plan. Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass das Outsourcing länger dauert, mehr kostet oder die initial definierten Leistungen nicht erbracht werden. Die Auswirkungen sind vielfältig, doch alle führen dazu, dass die erwarteten Vorteile nur teilweise erreicht werden.

Standardisierung als unterschätze Grundlage von Flexibilität

Eine grundlegende Ursache für das Scheitern von Outsourcing-Projekten liegt in der fehlenden Standardisierung und Dokumentation der Ist-Prozesse. Ohne diese Prozessstandardisierung fehlt die substanzielle Arbeitsgrundlage für den Dienstleister, um die vereinbarten Leistungen erbringen zu können.

Die Fehleinschätzung, Prozesse würden mit der Übergabe an den Dienstleister die nötige Standardisierung erreichen, erhöht nicht nur das Risiko zu scheitern, sondern führt auch zur direkten Abhängigkeit vom Dienstleister. Durch bilaterale Einzelfalllösungen ist ein schneller und flexibler Wechsel des Dienstleisters oder der Übergang zur Prozessautomatisierung kaum möglich. Damit verspielen Unternehmen einen großen Vorteil, den das Outsourcing in dieser unsicheren Welt bieten kann.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Prozesse nach Best Practices zu standardisieren und nach Möglichkeit zu automatisieren, um die essentielle Basis für ein erfolgreiches Outsourcing zu schaffen. Im Zuge dessen unterstützen wir Sie nicht nur dabei das Projekt zum einmaligen Erfolg zu führen, sondern schaffen die Grundlage für eine anpassungsfähige Organisationsstruktur zur schnellen und flexiblen Anbindung der Dienstleister.

Remote Leadership

2. April 2020

Remote Leadership – agiler Ansatz zur Führung virtueller Teams

Teams zu managen war noch nie einfach. Dies ausschließlich vom Computerbildschirm aus zu tun, ist sogar noch schwieriger. Die Corona-Krise zwingt ganze Branchen dazu, sofort auf Remote Working umstellen zu müssen. Obwohl die Telearbeit für die meisten Unternehmen nicht neu ist, kann die Verlagerung von fast 100% der Arbeit ins Home Office die Produktivität und das Engagement sogar von sonst sehr leistungsstarken Angestellten erheblich beeinträchtigen.

Um Ihre Remote-Leadership-Effektivität zu stärken und damit weiterhin einen reibungslosen Geschäftsbetrieb zu sichern, bietet sich ein agiler Ansatz an, der die Prinzipien der Transparenz, Interaktion und Eigenständigkeit fördert. Agile Strukturen helfen, den Herausforderungen des Remote Workings zu begegnen.

Die Produktivität von virtuellen Teams sicherstellen

Zunächst werden während der Sprint Planung Grundlagen für die Telearbeit geschaffen und das Ziel für die nächsten Wochen festgelegt. In täglichen Check-ins von bis zu 15 Min. werden dann der Fortschritt, die Aufgaben des Tages sowie ggf. Hürden vom Vortag besprochen. In der Sprint Review werden anschließend die Arbeitsergebnisse vorgestellt und die Zielerreichung überprüft. Im letzten Schritt – Sprint Retrospektive – werden Verbesserungsmaßnahmen für den nächsten Sprint durch Reflektion der Prozesse und Zusammenarbeit abgeleitet.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Prozessbedürfnisse zu identifizieren und diese mit den Instrumenten zur Kommunikation & Kollaboration abzugleichen. Die Home-Office-Arbeit kann einsam machen und sich auf Wohlbefinden und Produktivität negativ auswirken. Wir bieten bewährte Methoden, damit Ihr Team vernetzt und produktiv bleibt.

Kontaktieren Sie uns per Mail an info@multiversum.consulting, um sich unsere Checkliste zum erfolgreichen Managen von Remote Teams zu sichern oder sprechen sie uns für Ihr individuelles Webinar zum Thema „Flexibles Arbeiten“ an.

Big Data Business Intelligence

20. Dezember 2019

Business Intelligence als Erfolgsfaktor

Die weltweite Menge an Daten wird sich in den nächsten Jahren mehr als vervierfachen. Dies hat den Vorteil, dass Business-Entscheidungen deutlich fundierter getroffen werden können. Gleichzeitig stellt es Unternehmen jedoch auch vor die Herausforderung, diese großen Datenmengen überhaupt erfassen und begreifen zu können.

Business Intelligence (BI) sind analytische technologiegetriebene Informationssysteme zur Auswertung von geschäftsrelevanten Daten. Insbesondere eignen sie sich, um aus den immer größer werdenden Datenmengen Zusammenhänge und betriebswirtschaftliche Rückschlüsse ziehen zu können. Sie helfen dabei, Big Data zu integrieren, Predictive Analysis durchzuführen, Daten zu visualisieren und sie aufzubereiten.

Warum lohnt es sich BI Tools einzusetzen?

Dank der flexiblen Darstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten lassen sich strategische und operative Entscheidungen strukturierter treffen. Die Echtzeitauswertung operativer Daten erlaubt eine erhöhte Flexibilität in der Bearbeitung und Zugänglichkeit durch den Webzugriff. Ein weiterer essentieller Punkt ist die automatisierte Aufbereitung von großen Datenmengen, die zu einer Entlastung der operativen Arbeit bei gleichbleibender Qualität führt.

Bei Multiversum bauen wir unsere Kompetenzen und Expertise stetig aus und integrieren bereits unterschiedliche BI-Lösungen bei unseren Kunden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl des richtigen Tools und bei der Datenaufbereitung.

21. Mai 2021

Mehr Effizienz in online Workshops mit agilen Arbeitsweisen

Nach über einem Jahr Homeoffice und regelmäßigen Online-Meetings ist der Bedarf an effektiver Zusammenarbeit und Optimierung des Informationsaustausches immer noch so präsent wie eh und je. Online-Workshops werden oft als Mittel zur Überwindung räumlicher Distanz bei der Arbeit in verteilten Teams eingesetzt.

Trotz ihrer Beliebtheit verlaufen noch immer viele Online-Meetings nicht zufriedenstellend und bleiben häufig ohne einen klaren Ergebnis- oder Handlungsplan. Schwindende Konzentration und Motivation, fehlendes Wir-Gefühl oder unzureichende Meeting-Planung und -Vorbereitung können die kreative Arbeit vor große Herausforderungen stellen.

Agile Frameworks bieten eine Vielzahl von Werkzeugen

Agile Frameworks helfen bei der Lösung komplexer Probleme, indem sie auf Transparenz, Empirie, Iteration, Lean Thinking usw. setzen, was sich als sehr nützlich erwiesen hat, um auch die Ineffizienzen von Remote Meetings zu antizipieren.

Lean Thinking ist ein Transformations-Framework, das darauf abzielt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Verschwendung zu reduzieren. Es hilft dabei, die Konzentration bei Online-Meetings hoch zu halten und bietet Anhaltspunkte für eine zielorientierte Workshopmoderation.

Agile Frameworks (z.B. Scrum) schaffen Gelegenheiten zur Überprüfung des Fortschritts, zum Sammeln von Feedback, zum Anpassen von Arbeitsansätzen, zur Verbesserung von Transparenz und zur Sicherstellung aufeinander abgestimmter Maßnahmen. Dieser iterative Ansatz schafft trotz fehlender direkter Kommunikation bei Remote-Arbeit Konsens, Commitment und baut das Vertrauen in die Erfolge des Teams auf.

Durch die Fokussierung auf die Prinzipien der Empirie und durch das Stützen von Entscheidungen auf Fakten statt auf Annahmen, schaffen agile Ansätze Möglichkeiten, den Arbeitsfortschritt zu messen und die Workshop-Ergebnisse sichtbar zu machen – zum Beispiel mit der „Definition of Done“. Das hilft bei der Sicherstellung, dass ein Meeting direkt und nachweisbar auf die gesetzten Unternehmensziele einzahlt.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Ihr Unternehmen agile Arbeitsweisen nutzen kann, um die Remote-Arbeit effizienter zu gestalten. Wir unterstützen Sie bei der Konzeption und Moderation von Online-Workshops und coachen Teams bei der Einführung des agilen Mind- und Toolsets.

19. März 2021

Das deutsche Lieferkettengesetz kommt!

Die Bundesregierung hat sich am 12.02.2021 auf einen Entwurf für das deutsche Lieferkettengesetz geeinigt. Dieses war ein Bestandteil des Koalitionsvertrags der großen Koalition und es kann daher davon ausgegangen werden, dass der Gesetzesentwurf bis zur Bundestagswahl im September verabschiedet werden wird. Das Gesetz soll Menschenrechtsverletzungen eindämmen und Unternehmen dafür haftbar machen, wenn diese in ihren Lieferketten auftreten.

Dies ist in einer globalisierten Welt ein komplizierter Vorgang, denn zumeist treten Menschenrechtsverletzungen, wie z.B. Kinderarbeit, fehlender Arbeitsschutz und Gesundheitsrisiken, am Beginn einer Lieferkette auf – bei den jeweiligen Erzeugern. Bislang hatten die lokalen Opfer dieser inakzeptablen Zustände häufig jedoch keine rechtliche Handhabe gegen die Unternehmen, wenn diese ihren Sitz in den Ländern der Endkunden haben.

Auch ein EU-Lieferkettengesetz dürfte folgen

Nun sollen also auch nationale Unternehmen dafür haftbar gemacht werden können, wenn Mitarbeiter der im Ausland tätigen Erzeugungsbetriebe Menschenrechtsverletzungen erleiden. Dies stellt für viele Unternehmen ein Problem dar, da sie ihre Lieferketten teils gar nicht vollumfänglich kennen und daher keine Kontrollmöglichkeiten haben.

Die Unternehmen müssen fortan aber darauf achten, dass ihre Zulieferer die Wahrung von Menschenrechten und Umweltstandards garantieren, denn es wird ein Klagerecht für NGOs & Gewerkschaften vor deutschen Gerichten geben. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder und der Ausschluss von öffentlichen Vergabeverfahren. Der deutsche Gesetzesentwurf wurde dahingehend abgeschwächt, dass er nur für das erste Glied einer Lieferkette gelten soll, was von Menschenrechtsorganisationen stark kritisiert wurde

Daher könnte der ebenfalls bereits diskutierte Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz noch schärfer werden als die deutsche Fassung. Unternehmen sollten solche Lieferkettengesetze daher schon jetzt antizipieren und sich strategisch vorbereiten. Wir unterstützen Sie in der Prozessanalyse Ihrer Lieferkette, im Change Management und in der Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitserfolge nach außen. Machen Sie mit unserer Hilfe Ihre Lieferkette nachhaltig und lassen Sie es Ihre Kunden auch wissen!

Darvis Hygiene Schnellcheck

16. Dezember 2020

Digitale Hygieneoptimierung – KI im Gesundheitswesen

Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen stehen derzeit vor der Herausforderung, jederzeit die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen sicherzustellen, um eine Infektionsprophylaxe zu gewährleisten. In Zeiten der Covid-19-Pandemie mit enormen Belastungen des Gesundheitswesens, ist es lebenswichtig, die Patienten und Mitarbeiter vor möglichen Ansteckungen zu schützen.

Stress, lange Dienstzeiten und Gewöhnung erzeugen ungewollt Fehler im richtigen Umgang mit der notwendigen Schutzkleidung beim Fachpersonal. Mittels KI-Technologie kann man nun die sonst manuell durchgeführten Überprüfungen automatisieren und so bei geringer Ressourceneinbindung die ungewollten Fehler vermeiden.

Mit digitalem Hygiene-Schnell-Check zu mehr Sicherheit und Entlastung des Personals

Mit Hilfe optischer Sensoren im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz, kann die Einhaltung der Hygienerichtlinien effektiv, effizient und DSGVO-konform sichergestellt werden. Die virtuelle Hygieneschleuse ersetzt dabei den Blick in den Spiegel und prüft, ob die Schutzkleidung richtig angelegt wurde. Wenn beispielsweise die Brille vergessen wurde oder die OP-Haube nicht richtig sitzt, weist die KI auf die entsprechenden Fehler in Echtzeit hin. Dabei werden alle Bilddaten in ein 3D-Modell übersetzt und anonymisiert. Die auswertbare Datendokumentation kann anschließend zum Beispiel zur Reduzierung von Versicherungsprämien verwendet werden.

Im Partnerverbund mit dem KI-Entwickler Darvis bieten wir eine ganzheitliche Umsetzung der virtuellen Schleusen an – von der ersten Anforderungsanalyse, über das Projektmanagement bis hin zur erfolgreichen Übergabe. Außerdem prüfen wir, ob eine Fördermöglichkeit der digitalen Hygieneoptimierung mit dem Hygiene-Schnell-Check im Rahmen des aktuellen Krankenhauszukunftsgesetzes besteht und unterstützen bei der Beantragung.

Sprechen Sie uns gerne an, falls Sie mehr dazu erfahren wollen oder Informationen zu weiteren Use Cases erhalten möchten.

DSGVO Cookies Newsartikel

14. September 2020

Wie die DSGVO das Internet verändert

Die DSGVO verändert grundlegend die Art und Weise, wie Nutzerdaten auf Basis von Cookies im Internet behandelt werden dürfen. Die offizielle Einwilligung aus Datenschutz-Gründen, ist das Gebot der Stunde – und eine große Herausforderung für jeden, der ebenjene Nutzerdaten für sein Business benötigt.

„Consent“ (dt. Zustimmung): Dieser Begriff steht für die grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie Nutzerdaten behandelt werden. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 28. Mai 2020 muss jeder Nutzer eines Internetdienstes den unterschiedlichen Zwecken zur Datensammlung aktiv zustimmen.

Es geht um weit mehr als den Consent an sich

Unternehmen, für die ebenjene Nutzerdaten einen wichtigen Teil ihres Geschäftsmodells darstellen, stehen nun vor immensen Herausforderungen. Diese können in bestimmten Fällen sogar das gesamte Business auf den Prüfstand stellen. Die digitale Vermarktung, nur ein prominentes Beispiel in diesem Kontext, kann ein Lied davon singen.

Was sich in den letzten Monaten seit dem EuGH ergab: Es geht um weit mehr als die Frage, wie man die Einwilligung der User einsammelt. Natürlich stellt dieser Aspekt weiterhin die Kernfrage der Thematik anschaulich dar. Hinzu kamen jedoch zahlreiche weitere „hot topics“ für die Digitalbranche:

1. Wie muss meine technische Infrastruktur aussehen, um das Consent Management performant und effizient zu halten?
2. Welche Außenkommunikation unterstützt mich in meinem Vorhaben, bei meinen Usern ein echtes Bewusstsein für das Thema zu erzeugen?
3. Wie muss ich meine Datenanalyse anpassen, um auf die neuen Umstände effektiv reagieren zu können?
4. Welche konkreten Chancen ergeben sich für mich durch die Vorgaben der DSGVO?

All das sind Fragen, auf die es keine simplen Antworten gibt. Umso wichtiger wird es in Zukunft sein, das Thema nicht als notwendiges Übel zu betrachten, sondern als das, was es ist: Eine immense Herausforderung, ein Fokusthema. Aber auch eine große Gelegenheit, das Verhalten zu den eigenen Usern neu zu denken und zu leben.

Carve-Out

22. Mai 2020

Erfolgreiche Ausgliederungsansätze bei Carve-Outs

Ein Carve-Out steht für das Ausgliedern, Veräußern und Abspalten von Unternehmensteilen. Dieser Schritt wird in der Regel realisiert, wenn sich ein diversifiziertes Unternehmen auf seine Kernkompetenzen fokussieren, defizitäre Geschäftsprozesse ausgliedern oder eine neue strategische Ausrichtung verfolgen möchte.

Die Herausforderungen bestehen darin, dass die Geschäfts- und Unterstützungsprozesse (IT-Services, Finanz-Reporting, Assets, etc.) meist gemeinsam betrieben werden und die jeweilige Organisationseinheit nach einem Carve-Out eigenständig agieren muss. In der Übergangsphase – der Transition – erhält der ausgegliederte Bereich häufig noch Unterstützung vom Mutterunternehmen, damit der Geschäftsbetrieb ohne Reibungsverluste aufrechterhalten werden kann.

Das Multiversum-Vorgehensmodell für übliche Herausforderungen

Bei einem Carve-Out treten häufig Probleme wie Verzögerungen im Zeitplan, unvorhergesehene Transaktionskosten, Beeinträchtigungen im Geschäftsbetrieb, kulturelle Barrieren oder Widerstand von Mitarbeitern auf. Zusätzlich muss ein Unternehmen auf Compliance-Risiken achten. Als Faustregel gilt, dass der IT-Teil eines Carve-Outs immer der komplizierteste und teuerste Teil einer Ausgliederung ist.

Um die häufig auftretenden Probleme direkt zu erkennen und in Erfolgsfaktoren umzuwandeln, setzen wir auf vielseitige Projekterfahrungen und wenden ein eigenes Vorgehensmodell an. Wir können zum Beispiel bei der Erreichung des sogenannten „Day-1-Readiness-Assessments“ oder der Ausformulierung von Transition-Service-Agreements unterstützen. Zusätzlich begleiten wird den Prozess mit tatkräftigen Projekt- und Change-Managementmaßnahmen sowie auf sie zugeschnittene Kommunikationsmethoden.

Flexibles Arbeiten und Home Office können die Unternehmensexistenz sichern

23. März 2020

Flexibles Arbeiten als Existenzsicherung Ihres Unternehmens

Viele Unternehmen hat die aktuelle Situation um COVID-19 und das Coronavirus überraschend getroffen. Sie erfordert zumindest vorübergehend tiefgreifende Veränderungen unseres privaten aber auch beruflichen Alltags. Die langfristigen Folgen sind derzeit noch gar nicht absehbar.

Das Thema flexibles Arbeiten bekommt in diesem Kontext eine ganz neue Relevanz. Die erfolgreiche Gestaltung der Zusammenarbeit von Teams kann für Unternehmen überlebenswichtig werden. Derzeit sind viele Arbeitnehmer noch gar nicht oder nur unzureichend mit flexiblem Arbeiten vertraut. Entsprechend groß und bedeutsam ist somit der Bedarf nach Unterstützung. Wir müssen Arbeitsabläufe, Prozesse und die tägliche Kommunikation an die neue Situation anpassen, um das Tagesgeschäft bedienen und Unternehmen in ihrer Existenz sichern zu können.

Vielfältige Lösungen für notwendigen Wandel

Die gute Nachricht ist, dass es hierfür bereits vielfältige Lösungen am Markt gibt. Besonders der Bedarf nach Kommunikation, Filesharing und zeitgleicher Arbeit an Dokumenten wird durch eine Vielzahl an Angeboten bereits heute sehr gut ermöglicht. Zum Teil sind diese Lösungen in Unternehmen auch bereits verfügbar, können aber noch nicht effizient genutzt werden.

Durch unsere Erfahrungen im Bereich Kommunikation, Kollaboration und Digital Leadership können wir Sie in dieser neuen Situation unterstützen, Sie beim notwendigen Wandel begleiten und dazu befähigen, weiterhin effizient in Teams zusammenzuarbeiten und so den Unternehmenserfolg auch in ungewissen Zeiten zu sichern.

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